Therapieablauf

Strahlenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Rainer Fietkau

Der Patient – ein menschliches Nadelkissen?

Über eine Lochplatte, ein sogenanntes Template, können die Nadeln punktgenau platziert sowie fixiert werden.

"Zum einen sind die Nadeln speziell konstruiert", beruhigt der Oberarzt viele seiner Patienten. „Zum anderen wird der Eingriff meistens in einer Kurznarkose durchgeführt.“ Der Großteil der Krebspatienten wird von einem Haus- oder einem anderen niedergelassenen Facharzt an das Universitätsklinikum Erlangen überwiesen. In den unterschiedlichen organspezifischen Tumorkonferenzen besprechen Experten aller beteiligten Einrichtungen – z. B. Gynäkologen, internistische Onkologen, Strahlentherapeuten, Radioonkologen sowie Pathologen – jeden Fall individuell und legen gemeinsam den für diesen Patienten bestmöglichen Behandlungsplan fest. „Die temporäre Brachytherapie kann allein, aber auch nach einer Operation oder in Kombination mit einer Bestrahlung von außen durchgeführt werden. Das ist einerseits von der Krebsart abhängig, andererseits vom konkret vorliegenden Fall“, erklärt Prof. Strnad. „In jedem Fall folgt auf die Voruntersuchungen ein ausführliches Arzt- Patienten-Gespräch, in dem über Lage und Größe des Tumors, die Erfolgsaussichten sowie mögliche Nebenwirkungen der Behandlung aufgeklärt wird.“ Die Therapie selbst läuft in vier Schritten ab: Implantation der Nadeln oder Mini-Katheter, Planung der Dosisverteilung, punktgenaue Bestrahlung und Entfernung der Nadeln oder Mini-Katheter.

 

 

 
 
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Zusammenfassung